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Dresden, 13. Februar 2010
Trauer ist unteilbar
Das Bündnis Arbeit, Familie, Vaterland (BAFV), die Partei Freie Sachsen (FS), die Deutsche Soziale Union (DSU), die Freiheitliche Partei Deutschlands (FP-Deutschlands) und die Sächsische Volkspartei (SVP) haben am Morgen des 13. Februar 2010 auf dem Dresdner Heidefriedhof gemeinsam der Bombardierung der Elbestadt vor 65 Jahren gedacht. Im Namen der Anwesenden legten BAFV-Chef und Fraktionsvorsitzender im Bautzener Kreistag, Henry Nitzsche, und der Vorsitzende des Regionalverbandes Dresden, Detlev Spangenberg, einen Kranz mit der Aufschrift Den Bombenopfern zum ehrenden Gedenken“ nieder.
Die Teilnehmer dieser Veranstaltung, waren bewusst vor der offiziellen Veranstaltung der Stadt zum Heidefriedhof gekommen, um ein Zeichen gegen die zunehmende Politisierung des Gedenkens an die Opfer der Bombardierung Dresdens zu setzen: Trauer ist nicht teilbar. Es gibt keine politisch korrekte oder unkorrekte Trauer. Kein demokratisches oder undemokratisches, kein staatsnahes oder staatsfernes Leid. Es gibt nur echte oder gespielte Trauer“, sagte Nitzsche. Daher habe man sich entschieden, nicht an der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt teilzunehmen, sondern fernab des medialen und politischen Trubels in Stille und Würde der Opfer der anglo-amerikanischen Bombardements zu gedenken. Sie stehen an diesem Tag im Mittelpunkt und nicht irgendwelche politischen Richtungskämpfe“, so Nitzsche.
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